Die Kunst ist die stärkste Form von Individualismus, welche die Welt kennt.
Oscar Wilde

Ich hatte schon früh ein Faible für Kunst und widmete mich in meiner Freizeit einer ganzen Bandbreite künstlerischer Ausdrucksmöglichkeiten. Während eines einjährigen Auslandsaufenthalts in Seattle, U.S.A. und parallel zu meinem Beruf der Reiseverkehrskauffrau war ich weiter auf der Suche nach neuen Techniken in Malerei, Zeichnung und Plastik - in diversen Kursen oder auf Reisen. Im Jahr 2000 Beginn der Auseinandersetzung mit der Vermischung zwischen Abstraktheit und Figürlichkeit, erste Studien dazu in Acryl entstehen. Seit 2001 kleinere Ausstellungen und Leihgaben.

2004-2006 Informationsdesign-Studium an der Hochschule der Medien, Stuttgart. Im Jahr 2005 ein DAAD-gefördertes Auslandssemester an der Universidad de las Américas in Puebla (UDLA), Mexiko. Studienfächer an der UDLA waren unter anderem Fotografie und Illustration. 2006 Bachelorarbeit am Max-Planck-Institut für biologische Kybernetik zum Thema „Hypostase in der Kunst“. Die Arbeit ist eine wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Werk des Künstlers Robert Pepperell, der mit der Ästhetik des „Unbestimmten“ arbeitet - also mit Bildern, die bewusst zwischen Abstraktem und Gegenständlichem schweben. In der Arbeit wurden Methoden aus der Wahrnehmungs- und Kognitionsforschung benutzt, um der Dimension des „Unbestimmten“ näherzukommen und sie messbar zu machen. Zwei wissenschaftliche Publikationen entstanden: „Psychophysics for perception of (in)determinate art” (Wallraven C., Kaulard K., Kürner C., Pepperell R. und Bülthoff H.H.; 4th Symposium on Applied Perception in Graphics and Visualization, APGV 2007) und „In the Eye of the Beholder: Perception of Indeterminate Art” (Wallraven C., Kaulard K., Kürner C., Pepperell R. und Bülthoff H.H.; Eurographics Workshop on Computational, CAe '07).

2010 Ausstellung „abstrakt“ im Max-Planck-Haus, Tübingen. Thema der Ausstellung war die Ambivalenz zwischen Abstraktem und Gegenständlichem, wobei sich das Gegenständliche hier in der Regel als weiblicher Akt manifestierte (abstr-akt). Die Ambivalenz und Ambiguität zwischen Abstraktem und Gegenständlichem in Kombination mit Aktmalerei ist noch immer ein Schwerpunkt meiner Arbeit. Weitere Schwerpunkte gelten der modularen Malerei und der Suche nach neuen Stilmitteln, Materialien und Techniken, um neue Ästhetiken zu kreieren.

Lieblingsstücke
Schau in Dich. In Deinem Inneren ist eine Quelle, die nie versiegt, sofern Du nur zu graben weißt. Marc Aurel
Was immer Du tun kannst oder erträumst zu können, beginne es. Kühnheit besitzt Genie, Macht und magische Kraft. Johann Wolfgang von Goethe
Am Ende wird alles gut. Wenn es nicht gut wird, ist es noch nicht das Ende. Oscar Wilde
Gäbe es die letzte Minute nicht, so würde niemals etwas fertig. Mark Twain